Panasonic Festplattenrecorder DMR-EX72 mit DVB-S und 160GB Speicher

Der DVD-Festplattenrecorder von Panasonic DMR-EX72 verspricht viel und diese Versprechen hält der Recorder auch. Auf dem 160 GB Festplattenspeicher können bis zu 279 Stunden aufgenommen werden, leider ist diese Kapazität nur im „EP-Modus“ möglich. Für eine Aufnahme in DVD-Qualität reicht der Speicherplatz für bis zu 140 Stunden aus. Nette Features im Panasonic DMR-EX72 sind die „Jukebox“, die USB- sowie die CI-Schnittstelle. Aber auch die EPG-Programmierung erweist sich als großen Vorteil.

Der Satellitenempfänger und die Festplatte

Durch den eingebauten Satellitenempfänger (DVB-S) ist der Empfang von mehreren Hundert Programmen möglich. Die Empfangsdaten der maximal vier Satelliten, wie Astra oder Hotbird, werden auf dem Recorder gespeichert und sorgen damit für einen schnellen Zugriff und sind ein wichtiger Bestandteil der EPG-Funktion. Denn über das EPG können nur eingespeicherte Sender aufgenommen werden. Ein Nachteil ist, dass der DMR-EX72 nur Filme per Satellit im Stereoton empfängt, leider ist kein 5.1-Dolby-Digital-Ton möglich.

Die Festplatte wird mit den 160GB Speicherplatz für die meisten Anwender ausreichen. Immerhin können darauf bis zu 140 Stunden Filme in DVD Qualität gespeichert werden. Wem das noch nicht reicht, der kann auf den „EP-Modus“ umschalten und den Speicherplatz durch Komprimierung der Videodaten etwas verkleinern. Dann reichen die 160GB für etwa 279 Stunden an Filmvergnügen. Dem Technikbegeisterten wird das wahrscheinlich nicht ausreichen, deshalb besteht zusätzlich die Möglichkeit der Adaptierung eines externen Speichermediums über die USB-Schnittstelle.

USB, HDMI und CI – die Schnitt- und Anschlussstellen

Wie bereits angesprochen, kann die USB-Schnittstelle zur Erweiterung der Speicherkapazität verwendet werden. Aber auch für das Abspielen von Musik, Videos oder Fotos ist diese Schnittstelle bestens geeignet. Über einen intern installierten Player werden diese Daten abgespielt und auf dem TV-Gerät zur Ansicht gebracht. Die Ausgabe des Videosignals kann über den hochauflösenden HDMI-Ausgang erfolgen, dieser kann eine Auflösung von 1080p realisieren, wobei die Daten nur hochgerechnet werden. Damit ist keine HD Qualität möglich. Zusätzlich hat der Recorder auch einen Scart-Ausgang für altere Geräte. Weiterhin ist eine CI-Schnittstelle für die Karte eines Bezahlsenders vorhanden.

EPG Programmierung und die Jukebox

Die EPG Programmierung bringt ein einfach und schnell zu bedienendes System mit sich. Es können schnell die gesuchten Genres ausgewählt werden und die Aufnahmedaten werden sofort ohne langes Suchen in den Recorder eingespeichert. Eine 14 Tage Übersicht steht jederzeit im Guide-Menu bereit. Beim ersten Anschließen ist daran zu denken, dass das Laden der Programmdaten etwa 25 bis 30 Minuten in Anspruch nimmt, danach stehen alle aktuellen Daten sofort zur Verfügung.

Die Jukebox ist ein kleines Highlight im Panasonic DMR-EX72. Sie kopiert bei Wunsch die CDs mit 12-facher Kopiergeschwindigkeit auf die Festplatte und speichert diese für eine spätere Wiedergabe ab. Auf dem Panasonic Festplattenrecorder sind die Daten der Interpreten und Musiktitel bereits vom Werk aus abgespeichert und werden den CDs separat zugeordnet. Dafür ist jedoch ein Update mittels USB-Stick und dem Internet in regelmäßigen Abständen notwendig. Natürlich nur, wenn die Funktion benutzt wird, ansonsten entfällt das Update.

» Festplattenrecorder Panasonic DMR-EX72

weiterführende Links
» Panasonic.de: “DMR-EX72S DVD-Festplattenrecorder mit DVB-S Tuner (Datenblatt)
 
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